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Teamaufbau: Tipps für mehr Wir-Gefühl & Motivation

von 26.07.2023

Ein Unternehmen wächst auf Dauer nicht allein. Wir brauchen starke Teams, die unsere Ziele verfolgen, entlasten und bereit sind, Höchstleistungen zu bringen. Damit Mitarbeiter:innen ihr volles Potential zeigen, brauchen sie Begleitung. Wie Teamaufbau am besten funktioniert, welche Phasen es gibt und wie Führungskräfte in Workshops die besten Voraussetzungen fürs Wir-Gefühl schaffen. Ein Überblick mit Tipps.

1. Das Wichtigste auf einen Blick

Teamaufbau Phasen Workshop Tipps zur Teamentwicklung
Weg von Low Performing zu High Performing? Invest in Teamaufbau lohnt sich!
  • Teamaufbau ist ein großer Erfolgsfaktor für Unternehmen.
  • Wenn Teams harmonieren, sind sie eher bereit, ihr Bestes bei der Arbeit zu geben.
  • Die Mitarbeiterbindung und Produktivität steigt enorm.
  • Eine gute Begleitung in Teamaufbau Phasen ist ein wichtiger Schritt.
  • Führungspersonen haben dafür viele Werkzeuge in der Hand.

2. Der Teamgedanke – und warum Teamarbeit und Teamaufbau wichtig ist

Ein Team ist nicht gleich ein gutes Team, nur weil man qualifizierte Mitarbeiter:innen eingestellt hat – ich denke, diese Erfahrung haben bereits die meisten von uns gemacht. Teammitglieder müssen sich wohlfühlen, sowohl im Miteinander als auch mit ihrer Arbeit an sich, damit die Zusammenarbeit reibungslos und effektiv verlaufen kann.

Mitarbeiter, die gern für dich arbeiten

Dafür braucht es ein gutes Onboarding. Mitarbeitende müssen sich mit dem Unternehmen und ihrem Team verbunden fühlen. Dann steigen Produktivität, Eigenverantwortung und Qualität quasi von allein, also ohne, dass ständig extrinsisch motiviert werden muss.

Es macht also sehr Sinn, dass ihr euch gut um den Teamaufbau kümmert und auf Mitarbeiterbindung setzt. Die Zufriedenheit wird sich rumsprechen! Ein Pluspunkt, immerhin ist der Kampf um hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter nach wie vor hart. Am Ende kostet es Zeit und Geld, Mitarbeiter zu suchen, zu finden und sie einzustellen. Stellenanzeigen, Einstellungsgespräche, Onboarding, Abfindungen … Die Liste ist lang.

Intrinsische Motivation fördern – das hilft zusätzlich

  • Flexible Arbeitsmodelle
  • Abwechslungsreiche Tätigkeiten
  • Ein Arbeitsumfeld zum Wohlfühlen
  • Schulungen (Stärken stärken)
  • Richtig führen

Was macht ein gutes Team aus? Die Voraussetzungen

Was führt dazu, dass Mitarbeiter:innen gerne für euch arbeiten und bereit sind, Vollgas zu geben? Die folgenden 6 Punkte stärken die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit:

  1. Gemeinsame Vision und Ziele: Mitarbeiter:innen müssen sich mit deinem Unternehmen identifizieren können
  2. Übersichtliche Struktur und Prozesse
  3. Optimale Rollenverteilung und (Eigen-) Verantwortung
  4. Respektvoller, wertschätzender Umgang und Vertrauen
  5. Offene Fehlerkultur, gute Kommunikation und stärkendes Feedback
  6. Spaß

Mehr dazu in diesem Artikel: Was macht ein gutes Team aus?

3. Teamaufbau Phasen & Maßnahmen für mehr Zusammenhalt

Die Teamaufbau Phasen wurden erstmals im Jahr 1965 vom Psychologen Bruce Tuckman begründet. Nach ihm müssen fünf verschiedene Phasen durchlaufen werden, damit Fremde zu echten Kollegen werden, die gut miteinander arbeiten. Spannend daran ist, dass diese Phasen genau zeigen, wie sich Teamdynamiken im Laufe des Prozesses verändern und wie Führungspersonen am besten auf ihre Teams eingehen können.

  • Phase 1: Forming
  • Phase 2: Storming
  • Phase 3: Norming
  • Phase 4: Performing
  • Phase 5: Adjourning

Was genau hinter den einzelnen Phasen zum Teamaufbau steckt, erläutere ich gleich im Kern. Zuerst möchte ich kurz darauf eingehen, was nötig ist, damit sich Mitarbeiter:innen in den einzelnen Phasen gut begleitet fühlen und ihr als Team möglichst schnell in die Phase 4, Performing, kommt.

Teamzusammenhalt fördern

Führungskräfte sollten sich um folgende Punkte kümmern – vor und während der Teamaufbau Phasen.

  • Vision und Ziele definieren + kommunizieren: Was ist das Haupt-Ziel des Teams? Wie sehen die strategischen Ziele aus? Gibt es ein Projektziel? Auch OKRs könnte im Laufe des Prozesses relevant werden.
  • Rollen gemeinsam definieren und individuelle, quantitative Ziele setzen – jede:r sollte wissen, wer für was verantwortlich ist
  • Kommunikations- und Organisations-Tools festlegen: Wie erfolgt die Zusammenarbeit und Abstimmung? Welche wenigen Tools nutzen wir, um effektiv voranzukommen? Wie gehen wir in Konfliktsituationen vor?
  • Stärken-Onboarding: Alle sollten sich untereinander gut kennen lernen und ihr Potential 100-prozentig einsetzen dürfen: Welche Stärken kann diese Person im Team gut einsetzen? Wie können diese weiter gefördert werden? Was behagt bestimmten Menschen gar nicht? So entsteht von Anfang an eine offene Kultur, in der jede:r sein darf, wie er/ sie ist, sich Stärken ergänzen, Kollegen sich wohlwollend unterstützen und nicht ständig über die eigenen Grenzen gehen (was wiederum Produktivität extrem hemmt).
  • An Führungskompetenzen arbeiten und ggf. Führungsgrundsätze entwickeln: Teamaufbau steht und fällt mit der Begleitung. Auch Werte und Sinnhaftigkeit spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, einen echten Zusammenhalt zu fördern

Welche Teamentwicklungsmaßnahmen es gibt – Teamaufbau Workshops

Gleichzeitig lohnen sich folgende Teamentwicklungsmaßnahmen, um über die Basis hinaus, den Zusammenhalt nachhaltig zu fördern.

  • Team-Events: Ausflüge, Weihnachtsfeiern, Sommerparty, After Work o. ä.
  • Ziel Workshops
  • Strategietage zu bestimmten Themen, unbedingt auch für die Jahresplanung
  • Teambuilding Maßnahmen, um Vertrauen im Team weiter zu stärken

Kommen wir nun zu den Phasen im Teamaufbau. Alle vorher genannten Voraussetzungen und Maßnahmen helfen euch, euer Team in diesem Prozess gut zu begleiten.

Teamaufbau Phase 1: Forming

Als Forming wird die Einstiegs- und Findungsphase bezeichnet, also der Kontaktaufbau zwischen den einzelnen Team-Mitgliedern. Sie lernen sich kennen, schauen, wer, welche Rolle und Verantwortung übernehmen kann. Hier braucht es: Führung und Geduld. Die Produktivität ist natürlich noch nicht so hoch. Gleichzeitig ist das Forming enorm wichtig, damit Teams später besser harmonieren.

Phase 2: Storming

Storming bedeutet Streit- und Konfliktphase – etwas, das im Grunde jede Führungskraft am liebsten vermeiden möchte, oder? Dabei ist eine konstruktive Auseinandersetzung mit Prozessen und Ideen so wichtig und auch nötig, um innovativ zu arbeiten. Noch wichtiger: Die Diskussionen in sinnvolle Bahnen zu lenken und zu moderieren! Auch das ist Führungsaufgabe.

In dieser Phase geht es im Grunde darum, dass Teams erste Aufgaben angehen und Projekte übernehmen – und ihre jeweiligen, spezialisierten Rollen finden. Teams müssen lernen, wie sie gemeinsam am besten vorgehen, um ans Ziel zu kommen.

Ein gutes Wir-Gefühl, von Anfang an, verbessert diesen Prozess natürlich enorm. Konflikte entschärfen, schnell Lösungen finden, hinter denen alle stehen – das ist das Ziel in dieser Phase!

Teamaufbau Phase 3: Norming

Beim Norming sind wir in der Phase angelangt, in der bestenfalls alles mehr und mehr ins Gleichgewicht kommt und sich ein gewisser Rhythmus abzeichnet. Das Team hat sich besser kennen gelernt, Stärken, Schwächen, Verantwortungen und Rollen sind klarer, jede:r weiß langsam um die individuelle Arbeitsweisen der Kollegen und untereinander kann offener kommuniziert werden. Das Ergebnis: Die Produktivität geht langsam aber sicher nach oben.

Phase 4: Performing

Jetzt seid ihr dort angelangt, wo Teamarbeit wirklich funktioniert: Die Mitarbeiter:innen arbeiten Hand in Hand für ein Ziel, hinter dem alle stehen. Jede:r kann seine Stärken einbringen und übernimmt gern Verantwortung für festgelegte Bereiche. Prozesse und Gruppendynamiken sind eingespielt, Abläufe verfolgen einem bestimmten Rhythmus. Die Arbeitsleistung steigt massiv!

Teamaufbau Phase 5: Adjourning

Adjourning oder die Trauerphase tritt dann auf, wenn ein Projekt zum Abschluss kommt oder sich Teams auflösen. Womöglich müssen sich Mitarbeiter jetzt neu formieren, sich wieder auf andere Aufgaben, Rollen und Kollegen bzw. Kolleginnen einlassen. Abschied nehmen. Das braucht Zeit, Zeit für Veränderung, aber auch um Erfolge zu feiern!

4. Welche Teamstrukturen es gibt

Teamaufbau ist nicht gleich Teamaufbau. Eine große Aufgabe ist es auch, herauszufinden, was für euer Unternehmen am besten funktioniert. Wie können Teams so organisiert werden, dass die Effizienz steigt? Eine Auswahl von Möglichkeiten:

  • Hierarchische Struktur: Oben sitzt die Geschäftsleitung, Manager, darunter die Teamleitung, dann kommen die Teams mit ihren Team-Mitgliedern. Vorteile: Klare Grenzen, Aufstiegschancen und konsistente Spezialisierung. Nachteil: ggf. Überlastung von Führungsperson und Unterforderung von Mitarbeitern; geringe Innovationsfähigkeit und wenig intrinsische Motivation.
  • Funktionelle Struktur: Einsatz nach Fähigkeiten, Förderung von Expertenstatus und Spezialisierung. Auch hier gibt es meist starke Hierarchien, die Kommunikation zwischen den Abteilungen kann erschwert sein.
  • Horizontale/flache Struktur: Häufig bei Startups eingesetzt. Fördert Transparenz, Kommunikation, Innovation und Eigenverantwortung. Häufig gibt es nur eine Unternehmensleitung, alle anderen Mitarbeiter sind auf einer Ebene eingestellt. Nachteile: Je größer das Unternehmen, desto schwieriger wird es, jede:n individuell zu fördern, zu begleiten und den Überblick zu behalten.
  • Teambasierte Organisationsstruktur: Konzentration liegt auf der Lösung von Problemen bzw. Fragestellung und der Zusammenarbeit. Hierfür finden sich funktionsübergreifende und eigenverantwortlich agierende Teams. Starre Hierarchien sind dagegen Fehl am Platz; Verantwortlichkeiten und Rollen wechseln je nach Thema oder Projekt. Ein Beispiel sind Scrum Teams. Diese Struktur fördert Produktivität, stärkt die Eigenverantwortung, verbindet und minimiert Organisation bzw. Micro-Management.

Scrum Teamaufbau als Beispiel

Scrum Teams finden sich funktionsübergreifend und sind selbst organisiert. Das heißt, die einzelnen Mitglieder haben noch weitere Rolle außerhalb dieses Teams. Zum Scrum Team gehören ein Scrum Master, ein Product Owner und das Entwickler-Team. Einen guten Überblick über den Aufbau eines Scrum Teams und den Ablauf des Prozesses gibt es hier.

Hilfe bei der Entwicklung deines Teams

Wir sind auf den Aufbau von High Performing Teams spezialisiert und unterstützen euch gern beim Finden der richtigen Struktur, die individuell zu euren Anforderungen passt. Vereinbart gern einen kostenlosen Termin und wir schauen, wie wir euch im Rahmen unseres Business Coachings am effektivsten unterstützen können.

5. Die besten Teamaufbau Sprüche & Zitate

Die folgenden Zitate finden wir sehr inspirierend:

„Jeder Einzelne ist ein Tropfen, gemeinsam sind wir ein Meer.“

Ryunosuke Satoro, japanischer Autor.

„Wir alle sollten die Führungskräfte sein, die wir uns selbst gewünscht hätten.“ 

Simon Sinek, Autor und Motivationsredner.

„Man braucht zwei Feuersteine, um ein Feuer zu machen.“

Louisa May Alcott

„Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, gehe zusammen.“

Afrikanisches Sprichwort

„Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke eines jeden Mitglieds ist das Team.“

Phil Jackson

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Doreen Hegemann
Doreen Hegemann

Ich bin Doreen Hegemann, Wahl-Hamburgerin und war schon immer Unternehmerin. Zumindest im Herzen. Doch zunächst habe ich 2 Jahrzehnte als Marketing Managerin und Strategin in Konzernen gearbeitet, bis ich nach der Geburt meines zweiten Kindes merkte: Das macht mich nicht mehr glücklich!

Erfolgreich mit meinem eigenen Unternehmen wurde ich jedoch erst, als ich einen Mentor an meiner Seite hatte, der mich in die richtige Richtung begleitete. Heute helfe ich Unternehmer:innen, ihre inneren Stärken zu erkennen und mit Erfolg und Leichtigkeit das umzusetzen, wofür sie wirklich stehen – und gebe ihnen genau dafür Werkzeuge, Tools und Wissen an die Hand.

Deine Expertin

Ich bin Doreen Hegemann, Unternehmerin, Speakerin und Master Business Coach. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Strategin und Führungskraft in DAX 30 Konzernen, unterstütze ich ambitionierte Unternehmer:innen dabei, mit High Performing Teams rasant zu wachsen und ihren Erfolg planbar zu machen.

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