Prozess Optimierung im Unternehmen: Methoden und Beispiele

von | Apr. 13, 2023

Du merkst schon länger, dass euer Output größer sein könnte, die Kosten zu hoch sind und Workflows immer wieder stocken? Du möchtest Abläufe standardisieren, vereinfachen und so die Produktivität ankurbeln? Und vor allem Zeit und Geld sparen? Dann lies hier alles über die Grundlagen der Prozess Optimierung, geeignete Methoden und die effektivste Vorgehensweise. Inklusive Praxisbeispiele.

1. Zusammenfassung: Alles Wichtige auf einen Blick

Prozess Optimierung Vorgehensweise Methoden und Beispiele
Let it flow! Schlanke, verständliche Arbeitsabläufe entlasten nicht nur Teams, sondern auch die Führungsebene.
  • Prozesse sind aufeinander aufbauende Vorgänge in einem System.
  • Wackelt einer, könnte das ganze Unternehmen bröckeln.
  • Die Prozess Optimierung umfasst Methoden, die zur Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb von Systemen führt.
  • Damit ist nicht nur die Produktion gemeint, sondern vor allem auch Organisations- und Führungsprozesse.
  • Und nicht nur Prozesse, sondern auch Strukturen und das gesamte Unternehmen.
  • Eine systematische Vorgehensweise in Workshops beugt die Gefahr der Verzettelung vor und hilft, Teams von Beginn an zu involvieren.
  • Ziel ist es, Produktivität und Gewinn zu maximieren – und die Zufriedenheit aller Beteiligten.
  • Prozessoptimierung sollte kontinuierlich eingesetzt werden.

2. Definition: Was bedeutet Prozess Optimierung?

Achja, die lieben Prozesse. Alle Welt spricht davon, dass Prozesse reibungslos funktionieren sollten, aber was steckt eigentlich genau dahinter? Und worauf gilt es zu achten?

Wachstum bedeutet auch Veränderung. Innovative Unternehmen schauen regelmäßig, wie sich Teams, die Zusammenarbeit und Bedürfnisse von Kunden entwickeln und passen sich dort an, wo es Not tut. Und lassen sein, was nichts zur Wertschöpfungskette beiträgt. Mut zur Lücke quasi.

Denn eins vorab: Nicht jeder Prozess sollte überdacht und bis ins Kleinste, aufwendig optimiert werden. Manchmal lautet der wichtigste Rat nämlich auch „Weniger ist mehr“.

Aber von vorn.

Definition Prozess Optimierung, Aufgaben und Ziel

Prozesse sind aufeinander wirkende Vorgänge in einem System, so lautet die Definition vom Wirtschaftslexikon Gabler. Daran wird schon ganz deutlich: Wenn es an der einen oder anderen Stelle im System hakt, wackelt es im schlimmsten Fall im gesamten Unternehmen. Hier kommt die Prozess Optimierung ins Spiel:

Als ein Teil des Qualitätsmanagements hat es das Ziel, Defizite und Engpässe in den einzelnen Prozessabläufen aufzudecken und sie zu verbessern.

Im Grunde geht es immer darum,

3. Warum Prozesse optimieren?

Tatsächlich existieren kaum Unternehmen, in dem Workflows stets reibungslos funktionieren. Das an sich ist auch nicht wild, schließlich kann nicht immer alles perfekt laufen.

Wann ist Prozessoptimierung notwendig?

Problematisch wird es erst, wenn diese Störfaktoren über längere Zeit nicht aufgedeckt werden und sich zu einem echten Engpass entwickeln, der Systeme oder Teams überlastet, während an anderen Enden die Arbeit still steht.

Das hat nicht nur Einfluss auf den Gesamt-Output des Unternehmens, sondern oft auch auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Spätestens dann sollten sich Unternehmer:innen also um die Prozess Optimierung kümmern.

Wenn

  • Abläufe immer wieder gestört werden oder stocken.
  • etwas „nicht stimmt“, wie beispielsweise die Nachfrage hoch ist, aber die Produktion nicht hinterherkommt.
  • Mitarbeiter:innen grandiose Arbeit leisten, und trotzdem die größeren Ziele nicht erreicht werden.
  • Teamprobleme auftauchen.
  • Führungskräfte oder CEOs überlastet sind.

Was bringt Prozess Optimierung?

Genau dann lohnt es sich, hinzuschauen: Wo ist der Engpass und warum? Die Abhängigkeit der einzelnen Prozessschritte voneinander ist groß, viel größer, als viele Unternehmer:innen denken. Langfristig ist es wichtig, dass alle elementaren Schritte – ob groß oder klein – möglichst im Gleichgewicht sind, damit das Unternehmen reibungslos funktioniert kann und weiter wächst.

Auch Schnittstellen zwischen einzelnen Abteilungen gehören dabei ins Blickfeld: Prozesse sollten immer bereichsübergreifend analysiert werden.

4. Werkzeuge der Prozess Optimierung: 7 bewährte Methoden

Bei den Methoden zur Prozess Optimierung handelt es sich um verschiedene Tools, mit denen Teams ihre Abläufe analysieren und ggf. optimieren können. Für welche ihr euch entscheidet, liegt ganz daran, welches Problem ihr lösen wollt und wie die Verbesserung aussehen soll. Oft ist es ratsam, verschiedene Methoden miteinander zu kombinieren. Fragt euch am Anfang also immer: Was ist euer Ziel und mit welcher Vorgehensweise kommt ihr am effektivsten dorthin?

Das sind einige der bewährten Methoden zur Prozessoptimierung:

Kaizen

Bei dieser Methode geht es nicht um eine einmalige, groß aufgelegte Verbesserung, sondern um eine kontinuierliche Optimierung, in der alle Unternehmensbereiche involviert werden.

Im Zentrum steht ein neu gebildeter Qualitätszirkel, der in wiederkehrenden Abständen Prozesse evaluiert und optimiert.

Total Quality Management

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es bei dieser Methode zur Prozess Optimierung um einen konsistenten Verbesserungsprozess. Dieser findet durchgängig statt und durchleuchtet alle Unternehmensbereiche, um eine Optimierung der Qualität in allen Bereichen gewährleisten zu können. Genau das ist das Ziel dieser Methode: höchste Qualität und Kundenzufriedenheit.

Change Management Methoden wie Six Sigma

Six Sigma ist wie Kaiza Teil des Qualitätsmanagement und hat folgende Ziele:

  • Kosten senken
  • Qualität steigern
  • Kundenzufriedenheit erhöhen

Dabei gehen speziell geschulte Mitarbeiter:innen und Externe in einem statistischen Verfahren die folgenden 5 Phasen durch: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (DMAIC).

Prozess Optimierung mit Lean Management: Lean Manufacturing

Bei dieser Methode geht es darum,

  • Verschwendung zu vermeiden,
  • nicht benötigte Schritte zu löschen
  • und Prozesse so aufzubauen, dass sie geschmeidig laufen.

Dabei ist Effizienz das höchste Gut. Alle Abläufe werden klar dokumentiert, einschließlich der Verantwortungen und Kommunikation.

5 Why Methode

Lies dazu unbedingt meinen ausführlichen Blogbeitrag zum Thema.

Kreativitätstechniken wie Brainwriting

Auch Kreativitätstechniken bieten sich an, um Prozesse zu evaluieren und die Zusammenarbeit zu verbessern. Oft ist es gerade diese lockere Atmosphäre, die Ideen freipustet und den Blick freimacht, auf das, was wirklich fehlt bzw. schief läuft.

Beispielsweise eignet sich Brainwriting als Methode zur Prozess Optimierung im Team-Setting: Durch den Verzicht auf das gesprochene Wort während des „Brainstormings“ wird auch introvertierten Menschen ausreichend Raum gegeben, ihren intuitiven Ideen und Bedürfnissen freien Lauf zu lassen.

Der Brainwriting ist eine super Alternative zum Brainstorming - gerade für introvertierte Menschen!
Brainwriting ist eine super Alternative zum Brainstorming – gerade für introvertierte Menschen! Foto: Unsplah

5. Vorgehensweise, Ablauf & Phasen: Wie funktioniert die Prozessoptimierung?

Viele Unternehmen stehen bei der Prozessoptimierung vor derselben Herausforderung: Sie wollen nicht länger vom Hundertste ins Tausendste kommen, sondern schnell und effektiv die Stellschrauben finden und drehen, die einen besseren Workflow, mehr Produktivität und herausragende Ergebnisse ermöglichen. Die zentrale Frage lautet dann: „Wie gestalten wir die Prozess Optimierung effektiv?

Vorgehensweise Prozess Optimierung – die einzelnen Schritte

#1 Ziele definieren & Organisation

Bei diesem ersten Schritt geht es erst einmal darum, zu schauen: Wie sieht die Idealvorstellung aus, wenn das Problem gelöst wurde. Kurzum: Was ist euer Ziel?

Gleichzeitig widmet ihr euch der Organisation des Projektes:

  • Welche Personen und welcher Unternehmensbereich ist beteiligt?
  • Wer trägt die Verantwortung?
  • Wie sieht die Kommunikation aus, also wie werden die Veränderungen an das Team herangetragen und möglichst viele Mitarbeiter:innen involviert? (Stichwort: Angst nehmen, Prozess Optimierung positiv aufladen)
  • Welche Kompetenzen und Ressourcen benötigt ihr?

#2 Prozessoptimierung Analyse: Welche Prozesse sollten wir optimieren?

Im zweiten Schritt analysiert ihr die Ist-Situation im Unternehmen und das Potential einer Optimierung:

  • Wie ist die Organisation derzeit aufgestellt?
  • Welche problematischen Prozesse könnte es geben?
  • Wie können wir diese dokumentieren?
  • Wer ist hier alles (!) beteiligt?
  • Wie sieht die Problemdiagnose aus? Wo hakt es (hohe Kosten, Fehlerquellen, Bottlenecks etc.)?
  • Welche Kennzahlen sind wertvoll, um Controlling zu ermöglichen?

Eine SWOT-Analyse ist ein wertvolles Tool in diesem Zusammenhang.

An dieser Stelle werden bereits Schwachstellen ersichtlich. Wichtig ist es, im nächsten Schritt zu bewerten, ob diese Schwachstellen ohne Mühe behoben werden könnten bzw. ob der Aufwand die Mühe wert ist.

In vielen Unternehmen gibt es Altlasten, unnötige Aufgaben, die mitgeschleift wurden, aber gar nicht mehr nötig oder wichtig sind. Jedenfalls keinen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg und den Wertschöpfungsprozess haben. Oft stellt sich dann die Frage, ob das To Do einfach eliminiert werden könnte.

Am Ende der Analysephase steht die Zielsetzung: Welche Prozesse sollen verbessert werden und was soll daraus resultieren?

#3 Prozessoptimierung Workshop: Das Redesign

Nun geht es in die Prozess Optimierung, unter der Zuhilfenahme passender Methoden.

Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir den dokumentierten Prozess neu gestalten, um unser Ziel zu erreichen? Welche Hebel nutzen wir?

Workshops bieten sich in dieser Phase bestens an, Teams von Beginn an in den Prozess einzubinden, die Angst zu nehmen, für die Veränderung zu sensibilisieren und, mehr noch, sie dazu zu motivieren, einen wertvollen Teil beizutragen. Die Kommunikation mit den Akteuren und die daraus resultierende Schwarmintelligenz hilft nicht nur, die wesentlichen Stellschrauben in der Prozessoptimierung zu finden, sondern auch Vertrauen, Verantwortung/Selbstwirksamkeit und Identifikation zu stärken – wesentliche Erfolgsfaktoren von High Performing Teams.

Inhalte der Workshops sind u. a.:

  • Schwachstellen gemeinsam entschlüsseln
  • Die besten Strategien zur Verbesserung finden und skizzieren
  • Geeignete Tools wählen
  • Management- und Führungsmethoden und Prozesse beleuchten
  • Kompetenzen aufbauen
  • Controlling-Instrumente andenken
  • Steuerungs-Tools recherchieren

#4 Prozess Optimierung Umsetzung

In der nächsten Phase sollten die gewonnenen Erkenntnisse und Skizzen umgesetzt werden. Dabei geht es darum, die Prozess Optimierung nachhaltig zu implementieren und zu stabilisieren, sodass die Workflows im Anschluss wirklich wieder fließen können.

#5 Prozess Optimierung Controlling

Unter der Zuhilfenahme vorher definierte Kennzahlen wird jetzt geschaut, ob die Optimierungen zum gewünschten Erfolg führen oder ob ggf. nachjustiert werden sollte.

6. Welches Programm, um Prozesse darzustellen?

Bewährte Programme sind beispielsweise

Lies dau auch vertiefend: 3 Organisations-Tools, die euer Leben erleichtern

Asana als gutes Organisations-Tool für große Unternehmen

7. Praxisbeispiel: Prozess Optimierung im Sales

Damit die Vorgehensweise greifbarer wird, hier ein Beispiel, wie eine Prozessoptimierung im Sales ablaufen kann – Schritt für Schritt.

Die Ausgangssituation

  • Unternehmen: Software-Unternehmen

  • Teamgröße: ca. 30 Mitarbeitende

  • Herausforderung: Der Vertrieb läuft grundsätzlich, aber nicht so reibungslos wie gewünscht (Reibungsverluste, Bottlenecks, zu viel Abhängigkeit von einzelnen Personen).

  • Ziel: Engpässe identifizieren, Verantwortlichkeiten klären, Abläufe vereinfachen und einen umsetzbaren Maßnahmenplan erstellen.

  • Mögliche Methoden: Brainstorming, Brainwriting; Visualisierung über Kanban-Boards/Prozess-Boards, um Schritte und Abhängigkeiten sichtbar zu machen.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen (so könnte es aussehen)

Sales Prozess optimieren Ablauf

1. Status quo erfassen: aktueller Sales-Prozess

  • Wie wird der Sales-Prozess aktuell abgewickelt?

  • Welche Schritte gibt es von Lead bis Abschluss?

  • Welche KPIs werden gemessen?

    2. Dokumentation und Analyse des aktuellen Sales Prozesses

    Im nächsten Schritt wird der Prozess dokumentiert (End-to-End) und auf Stärken, Schwachpunkte und Engpässe geprüft. Typische Fragen dabei:

    • Wo entstehen Wartezeiten, Rückfragen oder doppelte Arbeit?

    • Welche Übergaben (z. B. Marketing → Sales) sind unklar?

    • Welche Aufgaben hängen an einzelnen Personen?

    Beispiel für eine häufige Erkenntnis: Ein Geschäftsführer übernimmt die meisten Aufgaben im Vertrieb. Dadurch entsteht ein Bottleneck, der Wachstum und Geschwindigkeit ausbremst.

    3. Optimierungsmaßnahmen entwickeln (Fokus auf die größten Hebel)

    Nun wird abgeleitet, wo Optimierungspotenzial besteht:

    • Welche Stärken sollten ausgebaut werden?

    • Welche Schwächen sollten reduziert oder eliminiert werden?

    Am Beispiel „Entlastung des Geschäftsführers“ könnte man konkret prüfen:

    • Was ist erforderlich, damit Team-Mitglieder Aufgaben übernehmen können?

    • Welche Rollen gibt es bereits, welche fehlen?

    • Welche Qualifikationen sind nötig?

    • Wo kann externe Unterstützung sinnvoll sein – und wo nicht?

    4. Stufenplan aufsetzen: Umsetzung in Etappen

    Ziel ist ein Plan, der realistisch im Alltag funktioniert – z. B. in Stufen:

    • Welche Aufgaben werden zuerst übergeben/standardisiert?

    • Welche Standards, Checklisten oder Templates braucht es dafür?

    • Welche Verantwortlichkeiten werden dauerhaft verankert?

    Zusätzlich können typische Sales-Bausteine überprüft und vereinfacht werden, z. B.:

    • Präsentation schärfen

    • Aufwand in der „Anbahnung“ reduzieren

    • Prozess für Sonderfälle definieren

    • Struktur von Discovery Calls verbessern

    5. Weiterführende Stellschrauben priorisieren

    Zum Abschluss lassen sich weitere Optimierungsfelder sammeln und priorisieren, z. B.:

    • Close more deals: Was erhöht die Readiness von Leads?

    • Qualifizierung: Wie lassen sich Leads besser filtern/priorisieren?

    • Sales Skills: Welche Fähigkeiten fehlen – und wie werden sie aufgebaut?

    • Erstgespräche: Wie steigt die Anzahl qualifizierter Gespräche?

    • Horizontale Skalierung: Wie kann der Kundenwert gesteigert werden?

     

    Workshop zur Prozess Optimierung - Beispiel aus dem Coaching

    8. Prozess Optimierung: Vorteile und Nachteile

    Erstmal zu den Nachteilen: Häufig zeigt sich, dass sich Unternehmen bei der Prozessoptimierung verzetteln, dass sich Unternehmen in ihrer Prozess Optimierung verzetteln. Das kann vielfältige Ursachen haben, vor allem, wenn der Prozess nicht systematisch aufgesetzt ist und Stufen fehlen oder stiefmütterlich behandelt werden. Insbesondere die Kommunikationsstrategie, also das Involvieren der einzelnen Teams, bekommt häufig nicht genug Beachtung. Gleichzeitig kommt es vor, dass sich Teams in der Vielzahl der Prozesse und ihre Dokumentation und Optimierung verlieren und nicht den richtigen Punkt erwischen. Das heißt, sie verbessern an den falschen Stellen, optimieren zu viel und erhöhen den Workload, anstatt ihn zu verbessern. All das führt nicht nur zu abnehmender Produktivität, sondern auch zu Unzufriedenheit und Frustration.

    Die Vorteile habe ich bereits mehrfach erwähnt: Effektiv und zielgerichtet umgesetzt, ist Prozess Optimierung häufig der Hebel zum reibungslosen Wachstum:

    Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement

    Als Führungskraft oder Unternehmer:in ist ein schlanker, funktionierender und vor allem verständlicher Prozess ein unglaublich wertvolles Geschenk, dass ihr eurem Team machen könnt. Bessere Workflows, an den richtigen Stellen, helfen nicht nur, Ineffizienz zu vermeiden und bessere Ergebnisse zu erzielen, sondern vor allem auch die Zufriedenheit aller Mitarbeiter:innen zu steigern – und die Führungsebene stark zu entlasten.

    9. Fazit: Prozesse verbessern – mit Fokus auf die größten Hebel

    Prozessoptimierung ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess: Engpässe sichtbar machen, Ursachen verstehen und Abläufe so vereinfachen, dass Arbeit wieder fließen kann. Entscheidend ist dabei nicht, alles zu optimieren – sondern die wenigen Stellschrauben zu finden, die den größten Effekt auf Output, Qualität und Entlastung haben.

    Am wirksamsten ist Prozessoptimierung, wenn sie systematisch erfolgt: Ziele klären, Ist-Prozesse sauber aufnehmen, gemeinsam redesignen, umsetzen und über passende Kennzahlen nachhalten. So entstehen klare Verantwortlichkeiten, weniger Reibungsverluste – und Teams gewinnen spürbar Zeit und Fokus zurück.

    Kurz gesagt: Nicht mehr Prozesse – sondern bessere. Und zwar dort, wo sie den größten Unterschied machen.